Der Förderverein

Der gemeinnützige “Förderverein Technologietransfer“ fördert den bilateralen Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Er organisiert Veranstaltungen, die den Wissensaustausch zwischen Forschung und Wirtschaft fördern sollen.

Die Förderung der Kommunikation zwischen Studierenden und Unternehmen ist ein weiterer Anspruch zur Optimierung der anwenderorientierten Ausbildung an den Hochschulen. Der Transfer von Wissen und Forschungsergebnissen zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen der Region. Universitäten und Hochschulen öffnen sich für eine Interaktion mit der Wirtschaft und bieten Unternehmen bei Innovationen einen weiten externen Wissenspool.

Die Begleitung von Unternehmensausgründungen aus den Hochschulen, die Unterstützung einzelner Forschungsvorhaben sowie die Moderation und Vermittlung der Aktivitäten zwischen den Beteiligten sind essentielle Faktoren zur Stärkung des Unternehmens- und Hochschulstandortes.

NEUES / Unternehmen Aus dem Förderverein

April 2016

Neues Präsidium stärkt Transfer und Nachhaltigkeit

Seit dem 1. März hat die Hochschule Bochum ein neues Präsidium. Neuer Präsident der Hochschule ist jetzt Prof. Dr. Jürgen Bock. „Gemeinsam wollen wir einerseits die Verbindung zwischen Lehre und Forschung stärken, andererseits Ausgründungen aus der Wissenschaft fördern. Das neue Präsidium mit einem Vizepräsidenten und zwei Vizepräsidentinnen nimmt sich daher vor allem der Themen Forschung, Transfer und Entrepreneurship an, ebenso wie der Themen Diversität und Internationalisierung“, erläutert Prof. Dr. Bock.

Die Hochschule Bochum ist zudem neues Mitglied im Förderverein Technologietransfer Bochum e.V. „Mit unserer Mitgliedschaft leisten wir einen zusätzlichen Beitrag zum Wissenstransfer und unterstützen Studierende bei ihrem Schritt in die Selbstständigkeit“, so Prof. Dr. Bock. Ein Beispiel für erfolgreiche Ausgründungen der Hochschule Bochum ist das Bochumer SolarCar-Projekt, dessen studentische Mitglieder bis heute sieben solargetriebene Fahrzeuge konzipiert und gebaut haben. Ein Fahrzeug dieser Manufaktur ist als erstes SolarCar einmal um die Welt gefahren; ein professionelles Team hat zudem einen serienreifen Elektrokleintransporter entwickelt. Aus dem
SolarCar-Team sind bis heute vier innovative Unternehmen mit mehr als 20 Arbeitsplätzen am Standort Bochum entstanden. Mit ihrer praxisorientierten Ausrichtung legt die Hochschule Bochum besonderen Wert auf die frühe Vermittlung der Studierenden in die Wirtschaft.

hochschule-bochum.de

Januar 2016

Hightech: Laseroptik aus Witten

Laser werden in den unterschiedlichsten Anwendungen
eingesetzt. Zum Beispiel beim Schneiden und Schweißen von Metallen, zur Beschriftung von Oberflächen und in der medizinischen Laserchirurgie. „Die Einsatzmöglichkeiten von Lasern nehmen stetig zu, sodass dieser Markt auch für die Zukunft ein großes Wachstumspotenzial hat“, fasst Dr. Ralf Tölle, Geschäftsführer der Pleiger Laseroptik GmbH & Co. KG aus Witten, zusammen.

Das Unternehmen ist die jüngste Firmentochter der 
Pleiger Gruppe und befasst sich mit der Oberflächenvergütung von Optiken, die als Linsen oder Spiegel in Lasersystemen zum Einsatz kommen. „Durch die Beschichtung von Optiken werden Leistungsverluste des Laserstrahls minimiert und gute Fokussierungen erreicht“, so Dr. Tölle. Die von Paul Pleiger als Bergbauzulieferant 1925 in Sprockhövel gegründete Gießerei und Maschinenfabrik expandierte schnell und eröffnete 1935 in Witten-Herbede einen weiteren Produktionsstandort. Heute umfassen die Aktivitäten der Pleiger Gruppe neben dem Maschinenbau auch Kunststoffe und Elektronik. Mit sieben Produktionsstandorten in Europa, USA, Korea und China partizipiert Pleiger erfolgreich am Weltmarkt. Die Pleiger Gruppe setzt sich durch ihre Mitgliedschaft im Förderverein Technologietransfer e. V. seit vielen Jahren für den Wissensaustausch zwischen Wirtschaft und Forschung ein. Dr. Karl J. Kraft, Geschäftsführer der Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, hat zudem als Vorsitzender die Aktivitäten des Fördervereins viele Jahre lang mitgeprägt. Der Förderverein begleitet Ausgründungen aus Hochschulen, fördert Forschungsvorhaben und stärkt den Unternehmens- und Hochschulstandort Bochum.

pleiger-laseroptik.de

Dr. Ralf Tölle,
Geschäftsführer der Pleiger
Laseroptik GmbH & Co. KG.

Oktober 2015

Förderverein Technologietransfer e.V. und chip GmbH fördern Zusammenarbeit von Unternehmen

Einen Nachhaltigkeitspreis für ehemalige Firmenneugründungen haben der Förderverein Technologietransfer e.V. und die chip GmbH gemeinsam ins Leben gerufen: Der Innovations- Förderung und Wachstumspreis Ruhr wurde erstmalig am 22. Oktober 2015 im Rahmen der Auftaktveranstaltung des neunten Senkrechtstarter-Gründungswettbewerbs der Wirtschaftsförderung Bochum GmbH verliehen.

„Die erfolgreiche Vernetzung mit anderen Unternehmen ist besonders für Start-ups eine  Herausforderung. Unser Förderverein will daher die Zusammenarbeit zwischen innovativen Firmenneugründungen und Firmen aus der Region fördern. Auf beiden Seiten können so wertvolle Synergien entstehen“, erklärt Ulrich Heinemann, Vorsitzender des Förderverein Technologietransfer e.V.  Dr. Bernd Rosenfeld, 
Geschäftsführer der chip GmbH, ergänzt: „Firmen, die für Start-ups hinsichtlich einer Kooperation interessant sein können, finden sich auch im Technologiezentrum Ruhr in Bochum und im Technologie- und Gründerzentrum Hattingen.“ Der mit 10.000 Euro dotierte Innovations- und Wachstumspreis Ruhr ging an die TerraTransfer GmbH, die 2007 mithilfe des Senkrechtstarters gegründet wurde. Das Unter-
nehmen produziert und vertreibt vollautomatisierte Sensor-Messnetze, mit denen Umweltparameter überwacht werden können. Mit seinen Produkten zählt TerraTransfer mittlerweile zu den europaweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Echtzeit-Sensorik. Der Senkrechtstarter ist das wichtigste Angebot der Wirtschaftsförderung Bochum WiFö GmbH im Bereich Gründungsunterstützung. Teilnehmer haben nicht nach sechs Monaten nur ihren Businessplan erstellt, sondern profitieren auch vom Netzwerk des Wettbewerbs mit ehemaligen Teilnehmern und regionalen Wirtschaftsexperten.

WWW.SENKRECHTSTARTER.DE

Photo: Wirtschaftsförderung Bochum GmbH

August 2015

Integrale Planung ausgezeichnet

Die SchürmannSpannel AG (SSP), Mitglied des Fördervereins Technologietransfer Bochum e.V., wurde im Rahmen des Deutschen Architekturpreises 2015 mit einer Anerkennung bedacht. Überzeugt hat das Unternehmen aus dem Bochumer Technologie-Quartier mit der Sanierung des denkmalgeschützten Forschungszentrums für Biodiversität und Klima (BiK-F) in Frankfurt am Main.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung“, berichtet Dipl.-Ing. Architekt Matthias Kraemer, Vorstandsvorsitzender bei SSP. 1977 als Ingenieurbüro gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem der größten integralen Planungsbüros in Deutschland entwickelt. Allein am Hauptstandort Bochum sind rund 75 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir bieten Bauherren sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand – von der Auswahl des passenden Grundstücks bis zum fertig eingerichteten Gebäude. Somit können wir als alleiniger Ansprechpartner für Bauherren fungieren und dank unserer interdisziplinären Teamarbeit besonders schnell effiziente Lösungen finden“, erläutert Kraemer. Aktuell ist SSP an der Sanierung des Büro- und Stammhauses der WDR mediagroup in Köln beteiligt. Bis Ende 2016 soll der Bau kernsaniert und eine zukunftsorientierte Büroorganisation implementiert werden. Das Aufgabenfeld des integralen Planungsbüros umfasst neben Architektur, Städtebau und Technischer Gebäudeausrüstung auch zusätzlich die Fachdisziplinen Brandschutz, Projektsteuerung, Projektentwicklung und Gebäudemanagement. In Bochum war SSP vor allem im Technologiezentrum Ruhr und im Technologie-Quartier an diversen Bauten beteiligt. Mit dem Neubau ihres eigenen innovativen Bürogebäudes „Blue Office“ ist SSP aktuell für den renommierten German Design Award nominiert.

ssp.ag

Julian Waning, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, im Blue Office im Technologie-Quartier.

Die Gesellschafter von SSP (vlnr):  Dipl.-Ing. Architekt Matthias Kraemer, Dipl.-Ing. Architekt Thomas Schmidt, Dipl.-Ing. Architekt Marius Scheffer, Dipl.-Ing. Architekt Matthias Solbach und Dipl.-Ing. (FH) Versorgungstechnik Heiner Blum.

ANTRAG UND SATZUNG

Effektivität und Effizienz verbessern, Innovationen schnell umsetzen und in die bestehenden Prozesse integrieren – angesichts komplexer Produkte und Technologien ist eine Verknüpfung von Unternehmens-Ressourcen mit externem Wissenspotential sehr bedeutsamer Faktor.

Mehr Informationen über den Förderverein bietet Ihnen unsere Satzung.

Der Antrag auf Mitgliedschaft im Förderverein Technologietransfer kann hier als verlinkte PDF-Datei heruntergeladen werden.

Die Mitgliederversammlung hat beschlossen, dass die jährlichen Mitgliedsbeiträge im SEPA-Lastschrift verfahren eingezogen werden. Diese Einzugsermächtigung kann als SEPA-Lastschriftmandat hier als verlinkte PDF-Datei heruntergeladen werden.

PDF SATZUNGPDF ANTRAGPDF EINZUGSVOLLMACHT

BETEILIGUNGEN

Der Förderverein Technologietransfer ist Gesellschafter der “CHIP GmbH – Cooperationsgesellschaft Hochschulen und industrielle Praxis“ mit dem Technologiezentrum Ruhr (TZR) in Bochum und dem Technologie- und Gründerzentrum Hattingen (TGH). Darüber hinaus ist der Förderverein Technologietransfer Gesellschafter des Bochumer Instituts für Technologie gGmbH (BO-I-T).

KONTAKT

Vorstand:
Ulrich Heinemann, Vorsitzender
Karl Jochem Kretschmer
Matthias Kraemer   

Geschäftsführer: 
Werner Battling 

T 0234.970 60 - 88
F 0234.970 60 - 60 

info@ft-bochum.de

www.ft-bochum.de

Technologiezentrum Ruhr
Universitätsstraße 142
44799 Bochum

Impressum & Haftungsausschluss

Angaben gemäß § 6 TDG:
Förderverein Technologietransfer Bochum e. V.  

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Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum Nr. VR 2407

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